Mein Fazit zur RUSU

In meinem Fazit zur Rise Up & Shine University 2019 von Laura Malina Seiler möchte ich nicht mehr auf die Themen und Übungen eingehen, sondern euch lieber kurz und knackig meine Pro- und Contraliste präsentieren. Wer wissen möchte, worum es in den einzelnen Modulen geht, ist herzlich eingeladen, sich meine anderen Beiträge zur RUSU anzuschauen 🙂

Fangen wir also mit den positiven und ganz allgemeinen Punkten an:

  • Workbook und darin enthaltene Übungen sehr durchdacht und liebevoll gestaltet
  • Mitgliederbereich auf Homepage ebenfalls schön und übersichtlich
  • Team sehr hilfsbereit
  • viel Bonusmaterial (Meditationskurs, Videos zu Emotional Freedom Technique, etc.)
  • Toolbox für jedes Modul mit Übersicht über Inhalte und Tipps für den Alltag
  • Downloadbare Affirmationsbilder (z.B. verwendbar als Handyhintergrund)
  • Alle Meditationen und Sessions downloadbar
  • Übungen können als pdf heruntergeladen und so erneut bearbeitet werden
  • Workbook kann als Ganzes nachgekauft werden

Meine ganz persönlichen Pro-Punkte:

  • hat mir geholfen, eine tägliche Meditationspraxis in mein Leben zu integrieren
  • ich erhielt absolut überraschende Erkenntnisse über mich
  • mein Positivitätslevel ist spürbar höher als vor der RUSU
  • ich bekam zum ersten Mal Zugang zu meinem inneren Kind
  • ich erlernte die Emotional Freedom Technique, welche ich momentan total feiere! (ich halte sie momentan zusammen mit Vergebung für den Schlüssel zur Zufriedenheit!)
  • die RUSU-Community-Treffen! Auch wenn sie nicht vom RUSU-Team selbst veranstaltet wurden, sind diese Communities dennoch ein Produkt der RUSU, weshalb ich sie definitiv als Pro-Punkt zähle! Ich habe wirklich tolle Menschen kennengelernt, mit denen ich sehr auf einer Wellenlänge liege!

Was mir an der RUSU nicht so gut gefallen hat:

  • wer keinen Facebook-Account hat, ist leider von vielen Dingen ausgeschlossen (die Facebook Gruppe scheint sehr aktiv zu sein und darüber werden auch die Community-Treffen organisiert. Um an einem solchen Treffen teilnehmen zu können, musste ich erst Claudi aus dem Team Liebe anschreiben, die dann meine Handynummer weitergeleitet hat.)
  • der Aufbau der Sessions ist sehr ritualisiert. Ich weiß, dass das mit voller Absicht von Laura so erarbeitet wurde und auch einen Sinn hat (nämlich die wichtigen Dinge tatsächlich zu verinnerlichen), trotzdem gefiel es mir nicht so gut
  • ich habe zwar bisher nur ein anderes Onlinecoaching dieser Art mitgemacht (von Kristin Woltmann), aber in diesem wurde bedeutend mehr Coachinginput gegeben (ca. 80% der Zeit, der Rest war Meditation bzw. kurze Erklärung der Workbookübungen), während in der RUSU das Vorlesen der im Chat geschriebenen Antworten einen Großteil der Zeit ausgemacht hat. Natürlich wurde auch Coachinginput gegeben, aber im Verhältnis zu dem Ritual zu Beginn und der Interaktion mit den Teilnehmern über den Chat sehr wenig – und auch fast nur Dinge, die man aus Lauras Buch bzw. Podcast bereits kennt
Meine Affirmation während der RUSU

Also 3 eher negative Punkte im Gegensatz zu 15 positiven Punkten sprechen für sich, wobei mein zuletzt genannter Minuspunkt natürlich für den einen oder anderen schon bedeutungsvoll sein kann, wenn man bereits sehr mit Lauras bisheriger Arbeit vertraut ist. Nichtsdestotrotz hat die RUSU einige positive Veränderungen in mein Leben gebracht, ich bin deutlich achtsamer und habe für verschiedene Situationen tolles „Werkzeug an die Hand“ bekommen, mit welchem ich die Situationen meistern kann. Zu Beginn der RUSU sollte man sich drei Affirmationen aussuchen, die uns durch die RUSU begleiten sollten. Eine davon war für mich „Ich bin mutig und voller Vertrauen“, und diese Affirmation hat mich wirklich seitdem begleitet und ich habe in mehreren Situationen bewusst danach gehandelt. Insgesamt kann ich die RUSU jedem empfehlen, auch den Männern (!) und sicherlich nimmt jeder für sich wertvolle Erkenntnisse aus dieser Zeit mit. Jetzt heißt es nur: dranbleiben und die neuen Glaubenssätze und co. festigen!

Also, wer sich überlegt die RUSU selbst zu machen:

Die Liveversion ist sicher etwas cooler, weil man über den Chat mit Laura und den anderen Teilnehmern kommunizieren und aktiv teilnehmen kann, so oder so kann man die Videos jedoch auch später zu einem selbst gewählten Zeitpunkt schauen. Ein Facebook-Account wäre ebenfalls von Vorteil. Und wenn du die RUSU machst: sei dir darüber im Klaren, dass du viel Zeit und Ruhe benötigst für die Sessions und die Übungen. Dieses Programm macht man nicht „mal eben zwischen Tür und Angel“ und du musst es wirklich wollen. Halbherzig daran zu gehen ist weder die Zeit noch das Geld wert. Und dann kann ich dir nur noch viel Spaß wünschen auf der Reise zu dir selbst! 🙂

Teil 5 – Modul 4 „Erschaffe dein bestes Leben“

Nachdem ich mit dem letzten Modul ja so meine Schwierigkeiten hatte und mich dafür noch nicht wirklich bereit gefühlt habe, fiel mir das Modul 4 wieder sehr leicht. Es ging darum, unser Leben jetzt neu und positiv auszurichten, wieder zu beginnen, es selbst zu lenken und endlich aus der Opferhaltung herauszufinden. Und es ging um unser „Money Mindset“ und Achtsamkeit in Bezug auf unsere Gedanken.

Die Meditationen waren in dieser Woche sehr kraftvoll und die Übungen bewirkten bei mir ganz viel, das konnte ich richtig spüren. Ich habe auch festgestellt, dass sich meine Einstellung zu vielen Dingen innerhalb der letzten vier Wochen bereits deutlich – und vor allem zum positiven – geändert hat.

Sehr wichtig fand ich es in dieser Woche, mir über meine eigenen Werte bewusst zu werden. Jeder von uns hat seine eigenen Werte und lebt auch instinktiv danach und wenn wir es nicht tun, weil wir uns z.B. (unbewusst) an unser Umfeld anpassen, dann merken wir alle sehr schnell, das etwas nicht stimmt, es fühlt sich einfach nicht richtig an. Aber wer kann schon genau benennen, welche Werte ihm wichtig sind? Hierzu gab es in dieser Woche eine Übung und meine „Top 5 – Werte“ sind mir jetzt bewusst. In diesem Zusammenhang habe ich auch meinen Partner nach seinen Werten gefragt, denn wie viel leichter wäre es, bestimmte Entscheidungen, die dein Partner trifft oder Dinge, die er tut, nachzuvollziehen, wenn du dir nicht nur deiner eigenen, sondern auch seiner Werte bewusst bist? Ich habe mir unsere Werte aufgeschrieben und werde sie mir immer wieder ins Gedächtnis rufen. Jedoch stellte sich mir dabei die Frage, ob es wichtig ist, dass die Werte von zwei Menschen in einer Beziehung (zumindest größtenteils) übereinstimmen. Die Werte meines Freundes sind vollkommen anders als meine, gehen sogar größtenteils in eine völlig andere Richtung, aber dennoch ergänzen sie sich auch. Ich glaube, gerade dadurch kann man sich gegenseitig so viel geben und auch voneinander lernen, solange natürlich grundsätzliche Werte wie Treue, Loyalität, Vertrauen, etc. übereinstimmen.

Eine weitere sehr wichtige Übung betraf unsere Aufmerksamkeit im Alltag. Mal ehrlich, wie oft am Tag ist man achtsam mit seinen Gedanken? Wenn überhaupt, dann nicht einmal den Bruchteil der Zeit. Die meisten Gedanken denken wir unbewusst und was ich sehr problematisch finde: wir denken auch zum größten Teil täglich dieselben – und zwar meist negativen – Gedanken. Als ich nun aufgrund der Übung einen Tag lang wirklich bewusst auf meine Gedanken geachtet habe, ist mir jedoch aufgefallen, dass ich mittlerweile wirklich sehr viele neue Gedanken denke, die mir früher nicht in den Sinn gekommen wären. Dass ich vieles nicht so negativ sehe, wie vor ein paar Wochen. Allerdings ist das denke ich etwas, das man weiterhin täglich „üben“ muss, sonst fällt man schnell wieder in die alten Muster und Gedankenspiralen zurück. Was mir an mir in den vier Wochen extrem aufgefallen ist und vielleicht geht es euch genauso: Je schlechter oder weniger ich geschlafen habe, desto schwerer fällt es mir, positiv zu denken. Oder umgekehrt: Guter und ausreichender Schlaf fördert das Wohlbefinden auf allen Ebenen. Also lieber mal ein wenig früher ins Bett gehen und dafür den nächsten Tag mit viel mehr positiven Gefühlen verbringen!

Richtig Spaß hatte ich bei der Übung, meinen inneren Vorstand zu wählen – also sozusagen ein kleines Team von Menschen, die man bspw. vor wichtigen Entscheidungen innerlich befragen kann. Laura hatte darüber schonmal in einem ihrer Podcasts gesprochen, aber ich hatte mich nie näher damit befasst. Bei der Übung war ich ganz überrascht, wer mir da so alles in den Sinn kam. Die Plätze waren alle innerhalb von Sekunden belegt! Es ist immer wieder interessant, wie das Unterbewusstsein doch eigentlich genauestens Bescheid weiß. Oder wie Laura immer sagt: „Es ist alles schon in dir“! Nach den 4 Wochen kann ich das definitiv bestätigen. Man darf sich einfach viel öfter selber vertrauen und seinem eigenen Weg folgen, anstatt sich ständig an der Umgebung zu orientieren und andere Menschen nach ihrer Meinung zu fragen. Natürlich bedeutet das nicht, zur arroganten und egoistischen Person zu mutieren, der alle anderen egal sind. Aber dein Herz kennt den Weg und du darfst deinem Herzen vertrauen!

Für mich war es eine schöne Woche und ein schöner Abschluss! Hier geht’s zu meinem Fazit zur RUSU!

Teil 4 – Modul 3 „Erinnern, wer du bist“

Das Modul 3 der Rise Up & Shine Uni ist für mich vorbei – und gleichzeitig nicht vorbei. Das Thema lautete „Erinnern, wer du bist“ und es ging darum, anzuerkennen, dass wir alle wertvoll und perfekt sind, genauso wie wir sind, und zu lernen, voller Selbstliebe auf sich selbst zu schauen und wieder zu beginnen, an sich selbst und seine Fähigkeiten zu glauben.

Genau deshalb ist das Modul für mich zwar einerseits vorbei, aber andererseits auch noch lange nicht vorbei. Ich hatte in dieser Woche Schwierigkeiten, einen Zugang zu den Meditationen und den Übungen zu finden. Um es genau zu sagen: an den meisten Tagen hatte ich leider überhaupt keinen Zugang. Woran es genau lag, konnte ich mir zuerst selber gar nicht erklären, aber bei unserem RUSU-Treffen, das in dieser Woche stattfand, erfuhr ich, dass es einigen Teilnehmern ebenfalls in Modul 3 so ging und was wir alle gemeinsam haben: wir alle können uns bisher noch nicht selber ganz annehmen wie wir sind. Oder anders gesagt: wir alle sind noch nicht wirklich in der Selbstliebe.

Die Übungen in dieser Woche sind meiner Meinung nach wirklich wertvoll. Unter anderem ging es natürlich darum, negative Glaubenssätze aufzulösen und durch neue, positive und kraftvolle Glaubenssätze zu ersetzen. In der Vergangenheit habe ich schon mehrmals mit meinen Glaubenssätzen gearbeitet, dennoch fiel es mir hier sehr schwer, denn wir sollten den höchstmöglichen, also positivsten Gedanken über uns selbst an die Stelle der negativen Glaubenssätze setzen und es fühlte sich einfach so falsch an.

Aber wir sollten auch lernen, unserer Schattenseiten anzunehmen. Das kannte ich bereits aus dem Buch „Schattenarbeit“ von Debbie Ford. Doch irgendwie konnte ich mich in dieser Woche nicht überwinden, dorthin zu sehen und mich mit meinen Schattenseiten zu beschäftigen und genauso ging es mir mit meinen Ängsten.

Man könnte es auch anders formulieren: mein Ego hatte in dieser Woche die Oberhand und hat sich einfach mal so richtig schön quergestellt. Und ich war nicht stark genug, mein Ego in seine Schranken zu weisen.

Somit war diese Woche der RUSU für mich leider nicht sehr erfolgreich, doch wie sagt man so schön: ‚Aufgeschoben ist nicht aufgehoben‘ und somit werde ich diese Woche definitiv noch einmal für mich wiederholen und die Dinge aufarbeiten, denn ganz offensichtlich gibt es gerade hier sehr viel für mich tun. Ich denke, es bringt nichts, gerade vor dem was vielleicht schmerzhaft ist, die Augen zu verschließen und nur die schönen und positiven Aufgaben zu erledigen, denn genau daran erkennt man, wo man in seinem Leben noch aufzuräumen hat. Wenn man zuhause nie aufräumen, sondern immer alles nur in Schränke stopfen würde, würden die Schränke irgendwann überquellen und ihr Inhalt würde uns wieder entgegenkommen. Und das genau das passiert auch, wenn wir in unserem Inneren nie aufräumen, sondern alles in Boxen verpacken und ganz hinten in unserem Bewusstsein lagern. Das Bewusstsein weiß ganz genau, dass es diese Boxen gibt und irgendwann wirbelt es uns den Inhalt dieser Boxen sowieso um die Ohren, und das meist ganz unverhofft. Da hole ich die Boxen lieber aus eigenem Willen hervor und packe sie aus, dann habe ich wenigstens die Kontrolle über das, was passiert.

Wenn ihr die RUSU gerade macht oder auch schon gemacht habt und noch nie ein RUSU-Treffen besucht habt, kann ich euch nur noch einmal sehr ans Herz legen, das ganz schnell nachzuholen. In jeder größeren Stadt gibt es mittlerweile eine RUSU-Community, die sich regelmäßig trifft. Natürlich kann ich nur für unsere Community sprechen, aber die Aufnahme ist so offen und herzlich, jeder ist willkommen und es ist so wundervoll, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Wir haben letzte Woche auch darüber gesprochen, dass man sich in der Runde gleich auf einem sehr hohen Vertrauenslevel begegnet, und oft Dinge anspricht und zu Dingen steht, die man selbst nahestehenden Personen (noch) nicht anvertraut hat. Also traue dich und probiere es aus 😊 Es ist auch kein Problem, alleine dorthin zu gehen, fast alle von uns sind alleine zu einem solchen Treffen gegangen 😊 Ich bin mir sicher, du wirst von der freundlichen Aufnahme begeistert sein!

Teil 3 – Modul 2 „Loslassen, was war“

Schon ist die zweite Woche der Rise Up & Shine University vorbei. Das Motto dieser Woche lautete „Loslassen, was war“. Die meisten Menschen lassen ihr heutiges Leben durch negative Erlebnisse in ihrer Vergangenheit beeinflussen, mit denen sie sich vielleicht nie oder nur unzureichend auseinandergesetzt haben. Viel zu schwer fällt es oft, negativen Erlebnissen zuzustimmen und anzuerkennen, dass sie zu unserem Leben gehören. Da fällt es doch irgendwie leichter, dieses Päckchen im imaginären Rucksack ständig auf dem Rücken zu tragen und am besten noch, das Geschehene immer und immer wieder zu durchleben, aber nicht mit dem Ziel, dadurch damit abzuschließen, sondern mit dem Ziel, sich erneut in die negativen Gefühle hineinzusteigern und vielleicht sogar auf Rache zu sinnen.

Ich bin auch eine solche Kandidatin und mir fällt es bislang schwer, negativen Situationen und Erlebnissen aus der Vergangenheit zuzustimmen und noch schwerer fällt es mir in einigen dieser Fälle, überhaupt nur an das Wort „Vergebung“ in diesem Zusammenhang zu denken. Besonders innerhalb der Familie ist es oft schwer, denn gerade die Personen, die man am meisten liebt, haben eben auch die größte Macht, uns zu verletzen – zumindest meinen wir das oft. Denn eigentlich hat niemand die Macht uns zu verletzen, außer wir uns selbst. Doch das muss auch ich mir immer und immer sagen und es verinnerlichen. In der RUSU ging es in dieser Woche jeden falls darum, solche Situationen aus der Vergangenheit aufzudecken und durch Meditationen und die Übungen im Workbook der Vergebung zumindest einen Schritt näher zu kommen.

In diesem Zusammenhang haben wir uns in dieser Woche intensiv mit unserem inneren Kind beschäftigt. Aus dem bekannten Buch „Das Kind in dir muss Heimat finden“ von Stefanie Stahl, das ich erst vor kurzem zum zweiten Mal gelesen habe, weiß ich bereits einiges darüber und habe mich schon sehr viel mit meinem inneren Kind beschäftigt, allerdings konnte ich weder durch die Meditationen aus dem Buch noch durch meine eigenen Versuche einen richtigen Zugang zu meinem inneren Kind finden. In Lauras Meditation hat es auf einmal geklappt! Das war eine echt intensive und lehrreiche Meditation für mich. Ich glaube, dass es wirklich eine Veränderung auch in all unseren zwischenmenschlichen Beziehungen bewirken kann, wenn wir uns unseres inneren Kindes bewusst sind und es regelmäßig beachten.

Über Meditationen habe ich in dieser Woche übrigens noch etwas für mich Neues gelernt: manchmal will ich meditieren und merke sehr schnell, dass ich mich keine einzige Sekunde fokussieren kann, und egal wie oft ich es versuche, ich gehe mit jedem Gedankengang mit. Dann habe ich bisher immer abgebrochen und es entweder an diesem Tag gar nicht mehr oder später probiert. An einem Tag in dieser Woche passierte mir das auch – ständig zwickte es irgendwo, ich konnte nicht stillsitzen, mir sind ständig die Beine eingeschlafen und ich merkte, dass ich kaum in der Lage war, Laura in der geführten Meditation überhaupt zuzuhören. Ich spielte mit dem Gedanken, es später wieder zu probieren. Aber dann plötzlich war es, als hätte sich ein Schalter umgelegt und ich war total „drin“ und es hat sich richtig gelohnt. Also werde ich auch beim nächsten Mal nicht direkt aufgeben.

Zum Ende der Woche ging es dann ans Eingemachte: sich selbst und Menschen, die einen gekränkt oder verletzt haben, vergeben. Ich bin ehrlich: ich war skeptisch. Die Meditationen klappten gut, doch ich spürte teilweise noch einen Widerstand in mir. Vergebung von jetzt auch gleich funktioniert wohl nicht so einfach, aber ich glaube hier heißt es: dranbleiben. Denn wir streben doch alle nach Glück und Zufriedenheit, und was ich mittlerweile verstanden habe ist, dass diese beiden Dinge aus uns selbst heraus kommen müssen, wir können sie nicht im Außen finden. Und um Glück und Zufriedenheit zu verspüren, muss man beginnen, seine Vergangenheit zu akzeptieren. Das bedeutet keinesfalls, dass man alles gut finden muss, was passiert ist, es bedeutet, dass man einfach nur zustimmt, dass diese Erfahrungen in unserem Leben sind und sie uns zu dem Menschen gemacht haben, der man heute ist. Doch an ihnen festzuhalten bringt nicht mehr, als dass du dich immer wieder selbst verletzt und davon abhältst, wirklich glücklich und zufrieden zu sein.

Teil 2 – Modul 1 „Anerkennen, was ist“

Wow, die erste Woche der RUSU ist für mich vorbei. Was für ein Wahnsinnsstart!

Das Motto dieser ersten Woche war „Anerkennen, was ist“.

Laura führte uns an jedem Tag durch unterschiedliche Meditationen an die Übungen im Workbook heran. Bis auf einmal konnte ich mich auf alle Meditationen super gut einlassen und habe teilweise unglaubliche Bilder gesehen, die mich selbst überrascht haben. Der Aufbau der Coachingsession ist ansonsten sehr ritualisiert, was unglaublich gut ist, denn man fängt bereits nach wenigen Tagen an, diese Rituale für sich zu übernehmen.

Das Workbook ist wirklich sehr schön aufgemacht. Für jeden Tag gibt es eine Seite, auf der man u.a. seine Intention für den Tag, ein Erfolgserlebnis und einen Schritt, den man heute gehen wird, um seinen Zielen näher zu kommen, eintragen kann.

Diese Woche ging es nun auch mit den richtigen Übungen los, die man im Anschluss an die jeweilige Session machen sollte. Für die Bearbeitung der Übungen sollte man definitiv Zeit einplanen – bei mir dauerte es bisher meist 45 – 60 Minuten.

Am Mittwochmorgen war es mir leider aufgrund von Zeitmangel nicht möglich, mir die komplette Coachingsession anzusehen, daher machte ich nur die Meditation und holte die Coachingsession am Samstag in aller Ruhe nach. Zum Glück ist das ja kein Problem. An den anderen Tagen hat es morgens vor der Arbeit prima funktioniert. Unglaublich fand ich Tag 4 – „Finde deine Lebensvision“. Die Meditation, die Laura mit uns machte, war wirklich der Wahnsinn. Ich konnte mich sehr gut darauf einlassen und was ich sah, als ich mir mein zukünftiges Ich in einem und in drei Jahren vorstellte, hat mich wirklich überrascht, denn damit hätte ich selbst niemals gerechnet – das war mir vorher noch gar nicht in den Sinn gekommen. Aber scheinbar war es doch in meinem Unterbewusstsein… Das ist es wohl, was Laura meint, wenn sie sagt: „Alle Antworten sind bereits in euch.“ Und es fühlte sich stimmig und richtig an!

Schön war es auch, mal unabhängig vom Ego, das einem immer wieder sagen will, was geht und was nicht geht, seine fünf wirklichen Herzenswünsche aufzuschreiben, um dann festzustellen, dass eigentlich alle fünf gar nicht so unrealistisch sind, wie das Ego einem zuvor einreden wollte. Tolles Gefühl!

Diese erste Woche war wirklich schön, meine Stimmung war definitiv auf einem anderen Level als zuvor und ich habe es geschafft, immer wieder an meine Intention für den Tag zu denken und auch danach zu handeln. Ein Bild, dass Laura uns mitgegeben hat und das ich unglaublich schön und bestärkend finde, ist: Sei in Vorfreude! Lebe jetzt schon in Vorfreude, auf das, was kommen wird, auf dein Ziel, dass du erreichen wirst. So hebst du sofort und dauerhaft deine Energiefrequenz auf ein höheres Level und ziehst somit genau die positiven Dinge an, die du dir im Leben wünschst. Und genau das ist es worum es geht, bei der RUSU und im gesamten Leben. Ich fand diese Vorstellung einfach so schön und konnte das für mich bisher umsetzen. Irgendwas wird passieren, das ist sicher, und jeden Tag gehe ich kleine Schritte in die richtige Richtung und darauf freue ich mich einfach schon jetzt!  

Teil 1 – Meditationskurs & Precourse

 

Ich habe es getan: ich habe mich zur Rise Up & Shine University (kurz: RUSU) von Laura Malina Seiler angemeldet!

Schon Ende 2017 habe ich lange darüber nachgedacht, mich für die RUSU 2018 anzumelden, doch damals war ich noch nicht bereit, so viel Geld „einfach nur in mich selbst“ zu investieren. Denn anders als beim Klamotten- oder Schuhkauf hat man unter Umständen nicht sofort ein sichtbares Ergebnis in den Händen. Jetzt, anderthalb Jahre später sehe ich das alles mit etwas anderen Augen. Es ist mittlerweile schon mein zweites Online Coaching (zu dem ersten werde ich auch noch berichten – es war allerdings nicht von Laura Seiler), und ich bin sehr gespannt wohin mich diese Reise führen wird.

Die Live-Version der RUSU 2019 lief im Januar dieses Jahres, ich habe mich jedoch erst nach diesem Durchgang für die RUSU angemeldet. Dadurch erhalte ich ebenfalls Zugriff auf alle Sessions, die nach und nach täglich für mich freigeschaltet werden, jedoch kann ich nicht per Livechat mit Laura oder anderen Teilnehmern in Interaktion treten. Nach der Anmeldung habe ich auf dem Postweg außerdem das wunderschön und sehr liebevoll gestaltete Workbook mit Übungen zu jeder einzelnen Session erhalten – ein ganz schönes dickes Buch!

Gleich nach der Anmeldung konnte ich auf den Mitgliederbereich zugreifen, der ebenfalls wirklich wunderschön gestaltet ist. Man kann sich zuerst ein Willkommensvideo von Laura ansehen und ich fühlte sofort, dass es die richtige Entscheidung war, dieses Programm auszuwählen. Man hat nun auch Zugriff auf die Community-Gruppen bei Facebook (wenn man keinen Facebook-Account hat (so wie ich), dann kann man den Gruppen natürlich leider nicht beitreten, aber man kann sich auch ohne Facebook zu den Community-Treffen anmelden, ich habe dazu Claudi vom Team Liebe per Email kontaktiert (ihre Emailadresse findet man im Happiness Helpcenter (Q&A-Bereich)).

Alles begann also vor nunmehr zwei Wochen mit dem 5-tägigen Meditationskurs. Jeden Morgen wurde ein neues Video freigeschaltet, in welchen Laura erklärt, was Meditation eigentlich ist und was sie bewirken kann, außerdem stellt sie verschiedene Meditationsarten vor wie z.B. die Visualisierung oder die Chakrameditation. Und natürlich kann die jeweilige Art und Weise auch durch eine angeleitete Meditation gleich ausprobiert werden. Auch wenn ich bereits einen Meditationskurs gemacht habe und die verschiedenen Techniken kannte, war es interessant. Die fünf Tage bauen aufeinander auf und sind in jedem Fall hilfreich.

Am Wochenende hat man „frei“ von der Uni, d.h. am Montag der vergangenen Woche begann für mich der Precourse. Auch hier wurde jeden Morgen ein Video freigeschaltet und man beginnt, sich gedanklich auf die RUSU einzustimmen. Was sind meine Ziele, weswegen habe ich die RUSU begonnen? Welche Affirmationen können meinen Weg begleiten? Was könnte ich schon (ab) heute tun, um meinem erklärten Ziel näher zu kommen? All diese und weitere Fragen gab es nun im Workbook zu beantworten. Ich war anfangs richtig ehrfürchtig, denn das Buch ist wirklich sehr dick und bereits ganz zu Anfang unterschreibst du eine Commitment Erklärung an dich selbst, dass du offen für alles bist was auf dich zukommen wird und erst einmal alles zulässt, aber auch dass du dir und deinem Körper währenddessen Gutes tust – sprich viel Bewegung, gesundes Essen sowie Entspannung.

Nach dieser Vorbereitungswoche bin ich sehr gespannt auf morgen – denn dann geht die RUSU für mich ganz offiziell und endlich richtig los! Ich habe mich natürlich mit den Fragen beschäftigt und denke auch immer wieder darüber nach. Meine Affirmationen habe ich mir mit einem Bildbearbeitungsprogramm auf einen schönen Hintergrund geschrieben, auf festem Papier ausgedruckt und an verschiedenen 0rten in der Wohnung verteilt. So habe ich sie immer wieder vor Augen. Aber natürlich hat sich nach dieser Woche innerlich für mich noch nichts verändert. Vielleicht wird das innerhalb der nächsten sieben Tage schon passieren. Ich werde dir auf jeden Fall nächste Woche davon berichten!

Was ich dir auf jeden Fall als Tipp mit auf den Weg geben möchte, falls du dich dazu entschließen solltest, in Zukunft mit der RUSU zu starten:

Gehe zu einem Community-Treffen!

Die Treffen werden nicht von Laura oder dem Team Liebe organisiert, sondern von RUSU-Teilnehmern selbst und es gibt in fast jeder größeren Stadt eine solche Community. Gestern habe ich zum ersten Mal an einem solchen Treffen teilgenommen und bin immernoch überwältigt von der Herzlichkeit und Freundlichkeit die mir entgegenkam. Obwohl ich niemanden kannte, habe ich mich gleich wohl gefühlt und weil man weiß, man spricht mit Gleichgesinnten, hat man keine Hemmungen auch über Themen wie Spiritualität oder Wunder zu sprechen. Ich fühlte mich direkt angenommen. Ich kann dir also nur empfehlen, das auszuprobieren, auch wenn du womöglich ein eher schüchterner oder introvertierter Mensch bist und solche Situationen normalerweise eher vermeidest – ich bin mir sicher, du wirst es nicht bereuen, dich in diesem Fall vom Gegenteil überzeugen zu lassen.

Alles Gute für dich,

deine Coco