Dankbarkeit macht glücklich

Vielen Dank, dass Du heute wieder auf unseren Blog gestoßen bist.

„Oh nein, nicht schon wieder ein Beitrag über Dankbarkeit. Davon gibt es schon so viele im Netz.“ – vielleicht denkst Du das gerade. Und ja, an jeder Ecke spricht man von Dankbarkeit. Wie wichtig sie für ein erfülltes Leben ist und wie glücklich Dankbarkeit machen kann.
Aber meiner Meinung nach wird noch immer nicht genug darüber gesprochen, denn ich kenne so viele Menschen, denen es nicht gelingt, Dankbarkeit in ihrem Leben zu empfinden. All die kleinen Dinge sind für sie wertlos; sie legen ihren Fokus auf das Negative in ihrem Leben oder wollen immer das haben, was sie nicht haben können.

Ja, wieder ein Beitrag über Dankbarkeit. In der Hoffnung, dass das Thema wieder ein paar Menschen mehr trifft – vielleicht auch Dich!

„Glück ist nicht, die ganze Zeit das zu bekommen, was man will. Es ist das zu lieben, was Du hast und dankbar dafür zu sein.“

Wenn alles gut läuft, wir uns in einer glücklichen Beziehung befinden oder endlich den Job haben, von dem wir solange geträumt haben, empfinden wir meistens ganz von alleine Dankbarkeit. In diesen Phasen scheint sowieso alles zu laufen und wir sind zufrieden mit dem Leben, wie es ist.
Knifflig wird es, wenn das Leben nicht so läuft, wie wir es gerne hätten. Wenn wir durch schmerzhafte Phasen gehen. Unsere glückliche Beziehung bricht entzwei, wir verlieren unseren Traumjob und unsere Tage sind vom Pech verfolgt.
Glaub mir – ich kann verstehen, wie schwer es fallen kann, in diesen Zeiten Dankbarkeit zu empfinden. Ich glaube an die Sachen, die ich auf diesem Blog vermitteln möchte, doch ich merke auch jedes mal selbst, dass die gut gemeinten Tipps wertlos erscheinen, wenn wir in einer wirklich schlimmen Phase unseres Lebens stecken.

Doch gerade in diesen schlimmen Phasen können wir dankbar sein. Meistens merken wir es erst später, wenn wir auf diese Zeit unseres Lebens zurückblicken und wir merken, dass wir durch diese harte Zeit erst der Mensch geworden sind, der wir nun eben sind.
Freundschaften, in denen man gemeinsam durch harte Zeiten geht, sind im Anschluss meist noch viel tiefgehender. Ist das etwa kein Grund für Dankbarkeit?
In erster Linie sind all die Sachen, die uns widerfahren Erfahrungen. Ich möchte sie nicht in gut und schlecht einteilen – eher in angenehm und unangenehm. Und Erfahrungen sind zum Lernen da – wir lernen sowohl aus den angenehmen Erfahrungen, als auch aus den unangenehmen. Wobei wir aus den unangenehmen Erfahrungen wahrscheinlich noch mehr lernen können…

Diese Erfahrungen machen uns zu den Charakteren, die wir nun mal sind. Sie zeigen uns das Leben aus einer anderen Perspektive, eine Perspektive die auch wehtun kann. Aber warum nicht dankbar dafür sein?
Stell dir vor, eines Tages bist Du Vater oder Mutter. Dein Kind ist in einem Alter, in dem es die ersten Erfahrungen mit der Liebe macht. Wie hilfst Du deinem Kind, wenn es Liebeskummer hat, Du diesen aber selbst nie erfahren hast? Vielleicht lief bei dir alles glatt und du wurdest nie verlassen – und das ist toll! Doch in diesem Moment wäre ich dankbar, diese Erfahrung gemacht zu haben, um verstehen zu können, was in meinem Kind passiert. Wirklich helfen kann man dabei nicht, am Ende muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen. Aber zu wissen, dass man nicht allein ist – vielleicht hilft das.

Wenn etwas schief läuft, nimm dir Zeit um zu spüren, was alles gut läuft.

Ich halte nicht viel von Vergleichen, denn in den meisten Fällen lassen sie uns schlecht fühlen. Wir vergleichen uns mit dem Nachbarn, der ein neues Auto fährt. Mit anderen Studenten, die viel weniger lernen als wir und viel bessere Noten schreiben. Mit Arbeitskollegen, die mehr verdienen. Mit Menschen, die weniger wiegen als wir oder aus irgendeinem Grund hübscher aussehen sollen als wir.
Diese Vergleiche ziehen uns runter und halten uns definitiv davon ab, eine gewisse Zufriedenheit zu erreichen. Doch es gibt auch Vergleiche, die uns eben dankbar machen.
Denn es könnte eben wirklich schlimmer sein – immer. Uns geht es häufig schlecht und die Themen die uns beschäftigen, sind oft wirklich schlimm und bedrückend. Doch dabei verlieren wir oft aus den Augen, was eigentlich alles gut läuft.
Allein unser hoher Lebensstandard in der westlichen Welt lässt fast nur noch Luxusprobleme zu. Wir grübeln über Sachen, die uns niemals interessieren würden, wenn wir für uns und unsere Familie täglich ums Überleben kämpfen müssten. Wir ärgern uns dauernd über unsere Eltern während andere ihre bereits verloren haben oder sie krank sind.
Wir selbst wissen unsere Gesundheit meist nicht zu schätzen, bis wir krank werden.
Wir können sehen, sprechen und hören. Viele Menschen können nicht einmal das – doch für uns ist es selbstverständlich, die Welt jeden Tag zu sehen. Und die Menschen, die wir lieben.
Unsere Lieblingssongs zu hören. Und uns mitteilen zu können.
Wir streben einfach immer nach mehr und vergessen dabei zu häufig, was wir schon längst haben.

Dankbarkeit ist ein effektiver Schlüssel gegen Selbstverständlichkeit

Im Alltag kannst Du immer wieder bewusst Dankbarkeit praktizieren. Das passende Stichwort dazu ist Achtsamkeit. Je mehr ich mich selbst mit all den Themen des Blogs beschäftige, desto öfter merke ich, dass Achtsamkeit der Kern jeden Themas ist. Mittlerweile glaube ich, dass Achtsamkeit ein sehr starkes Fundament für ein glückliches und erfülltes Leben ist.
Im Folgenden möchte ich dir ein paar Möglichkeiten aufzeigen, wie Du mehr Dankbarkeit in dein Leben holen kannst.

  • Führe ein Dankbarkeitstagebuch
    Das ist die wohl effektivste Maßnahme, die ich selbst gerne mache. Schreibe jeden Abend 5 Dinge auf, für die Du dankbar bist. Vielleicht sind dir diese Dinge am Tag passiert, zum Beispiel hat jemand etwas aufgehoben, was Du hast fallen lassen oder jemand konnte dir Geld für den Parkautomaten wechseln. Vielleicht bist Du aber auch einfach dankbar für deine Gesundheit und deine Familie, für deine Wohnsituation und die Möglichkeit, dich generell entfalten zu können.
    Am Anfang ist es vielleicht schwer, aber wenn Du dich wirklich täglich hinsetzt, sprudeln die Dinge für die Du dankbar sein kannst, nur so aus dir heraus. Und die meisten werden Sachen sein, die Du zuvor für selbstverständlich gehalten hast.
  • Bringe mehr Achtsamkeit und Meditation in dein Leben
    Dadurch entschleunigen wir unseren stressigen Alltag und werden im Alltag automatisch offener für die kleinen Dinge. Achtsamkeit bedeutet nichts anderes, als voll und ganz im Moment zu leben. Wir spüren automatisch tiefe Dankbarkeit, wenn wir voll und ganz ins Hier und Jetzt eintauchen und unser Leben wirklich wahrnehmen. Diese Momente sind selten, da wir meistens immer mit irgendwelchen Sachen beschäftigt sind, die ja so unfassbar wichtig sind.
    Meistens sind sie das nicht. Nimm dir mehr Momente für dich – umso mehr Kraft hast Du nachher, diese Sachen zu erledigen. Und 10 Minuten am Tag für sich selbst hat jeder Mensch.
  • Zeige Dankbarkeit
    Anfangs mag es ungewohnt sein, doch wenn Du deinen Freunden und Mitmenschen öfter mal Komplimente machst und ihnen zeigst, wie dankbar Du dafür bist, sie an deiner Seite zu haben, wird es dich selbst glücklich machen – denn so machst Du dir selbst bewusst, wie viel Glück Du eigentlich hast.

„Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“ – Francis Bacon

Bereits in meinem Beitrag zu Introversion habe ich darüber geschrieben, wie unglücklich mich meine vielen Eigenschaften gemacht haben. Meine ruhige Art, meine Vorliebe fürs Alleinsein oder meine vielen Gedanken – ich konnte mich für all diese Eigenschaften einfach nicht mögen. Sie haben mich gestört, dabei sind sie Teil meines Wesens.
Irgendwann konnte ich sie aus einem anderen Blickwinkel betrachten und sie als Stärke empfinden. Ich konnte plötzlich Dankbarkeit für diese Eigenschaften empfinden. Und diese Dankbarkeit führte dazu, dass ich mich dafür nicht mehr rechtfertigen musste. Ich wurde gelassener und glücklicher.

Egal, wie schwer unser Leben auch ist – ich bin mir sicher, dass wir immer etwas finden können, wofür wir dankbar sind.
Manchmal müssen wir etwas länger suchen, doch im Dunkeln sieht man auch nicht immer alles.

Bist Du dankbar für die Dinge in deinem Leben oder fällt es dir schwer, Dankbarkeit zu empfinden? Schreib gerne einen Kommentar 🙂

Dein Chris!

Die Kraft deiner Gedanken

„Ein Unglück kommt selten allein“ – ist dir schonmal aufgefallen, dass an diesem Sprichwort unglaublich viel Wahres dran ist? Denn wie oft hattest du schon das Gefühl, vom Pech buchstäblich verfolgt zu sein, egal was du versucht hast? Aber hast du auch schonmal versucht, durch die Kraft deiner Gedanken aus dieser negativen Spirale zu entkommen? Dieser Weg ist nämlich der einzige, der funktioniert, doch die wenigsten Menschen kennen diesen Weg und gehen ihn auch. Meist verkriechen wir uns, suhlen uns in Selbstmitleid, denken einen negativen Gedanken nach dem anderen. Und ziehen so noch mehr Negativität in unser Leben. Das liegt am universellen Gesetz der Anziehung. Du kannst es auch Karma oder Gesetz der Resonanz nennen. Wir alle sind rein physikalisch gesehen Energie und senden und empfangen ununterbrochen auf einer bestimmten Energiefrequenz und ziehen immer das an, was wir aussenden. Das bedeutet, wenn wir Negatives aussenden, empfangen wir auch Negatives. Ändern wir unsere Energiefrequenz jedoch hin zum Positiven, empfangen wir auch Positives, da sich unsere Frequenz erhöht.

Nun könnte man schlussfolgern, man müsse einfach nur einen positiven Gedanken denken und schon passiere auch etwas Positives in unserem Leben. Ganz so einfach ist es jedoch leider nicht. Wichtig ist nämlich, dass wir nicht nur positiv denken, sondern diese Gedanken in uns verinnerlicht und verankert haben, dass wir diese Gedanken auch wirklich fühlen. Wenn du dir nur positive Gedanken vorsagst, diese aber nicht fühlst, erzeugst du leider auch keine positiven Schwingungen.

Doch wie kannst du der Negativspirale nun entkommen und positive Menschen und Ereignisse in dein Leben ziehen?

1. Sei dankbar.

Um erstmal mit einem kleinen Ritual zu beginnen, setz dich doch einmal für 20 Minuten hin, nehme dir einen Zettel und einen Stift und schreibe einmal ganz intuitiv – also ohne viel darüber nachzudenken – auf, wofür du alles in diesem Moment dankbar bist. Hierzu zählen auch Dinge, die wir immer als selbstverständlich ansehen, wie das Dach über unserem Kopf oder unser Job, selbst wenn wir in diesem vielleicht gerade gar nicht zufrieden sind. Du wirst sehen, dass du selbst in der trostlosesten Situation sehr viele Dinge finden wirst, für die du dankbar sein kannst und solltest. Und dann wirst du merken, dass es nur schwer möglich ist, gleichzeitig dankbar und schlecht gelaunt zu sein. Denn wer dankbar ist, nimmt all das Schöne und Positive um sich herum war. Deine Stimmung wird sich automatisch heben und deine Gedanken werden optimistischer sein. Du sendest nun auf einer höheren Energiefrequenz. Wenn du jeden Morgen nach dem Aufwachen bereits dankbar bist, für die erholsame Nacht, dafür, dass du aufgewacht bist und für den bevorstehenden Tag, startest du bereits mit einer ganz anderen Energie in den Tag. Genauso gut kannst du den Tag damit abschließen, jeden Abend aufzuschreiben, wofür du am Tag dankbar warst und was du Positives erlebt hast.

Ich selbst schreibe jeden Abend in meinen Kalender, welche schönen Dinge am Tag passiert sind und wofür ich besonders dankbar bin. Morgens dagegen schreibe ich auf, worauf ich mich am meisten an diesem neuen Tag freue und mit welcher Intention ich in diesen Tag gehen werde. Das ist ein unglaublich schönes Ritual und hilft sehr! (Ich besitze übrigens diesen „Happiness Planner“, der wunderschön gestaltet ist.)

2. Stelle den Dramatiker in deinem Kopf ab oder drehe ihn zumindest leiser.

Natürlich gibt es in jedem Leben Momente, die tatsächlich dramatisch sind. Doch sei einmal ganz ehrlich zu dir selbst und frage dich, wie oft in deinem Leben bisher etwas wahrhaftig dramatisch war und wie oft du etwas in deinem Kopf zu einem Drama gemacht hast. Ich kann von mir selbst sagen, dass sich die meisten Dramen in meinem Leben nur in meinem Kopf abgespielt haben. Wenn du wieder einmal in eine solche Situation gerätst, tritt gedanklich aus ihr heraus und stelle dir die Frage: „Ist das hier gerade tatsächlich dramatisch oder reagiere ich einfach nur über?“ Und dann atme einige Male tief ein und aus und schenke der Situation nur noch das Maß an Aufmerksamkeit, das es verdient.

Gefühle sind bei genauerer Betrachtung ebenfalls nur Energie, die durch unseren Körper fließt. Auf verschiedene Gefühle reagiert unser Körper auch unterschiedlich. Doch im Normalfall würden die Gefühle den Körper ebenso schnell verlassen, wie sie gekommen sind. Wir selbst sind es, die diese Gefühle durch unsere Dramagedanken nähren und an ihnen festhalten. Wenn wir den Dramatiker in uns leiser drehen, werden wir automatisch weniger negative Gefühle in uns tragen und somit unsere Energiefrequenz erhöhen.

3. Traue dich, wieder groß zu träumen.

Kinder haben eine enorme Vorstellungskraft und träumen von den unglaublichsten Dingen und halten diese Träume dennoch für möglich. Warum hören wir irgendwann auf mit diesen Träumen? Weil wir von Außen gesagt bekommen, dass das unrealistisch ist, dass wir das doch sowieso nicht schaffen, dass man damit kein Geld verdienen kann, usw. Und so lassen wir es sein und fügen uns ein in die Rolle, die uns das Außen zugedacht hat. So kann man sicherlich ganz gut leben, aber ich befürchte, nur in den wenigsten Fällen wirklich glücklich und erfüllt sein.

Ich selbst habe mir viele Jahre lang praktisch verboten zu träumen. Ich habe mich überhaupt nicht getraut, mir auch nur vorzustellen, dass ich etwas anderes tun könnte, als das, was ich aktuell tue. Immer dachte ich, ich bin nicht gut genug, ich scheitere doch sowieso, dann könnte ich eventuell nicht genug Geld verdienen, usw. Dinge, die ich oft genug gehört und total verinnerlicht hatte. Doch vor einer Weile habe ich begonnen, all diese Träume, Ideen und Vorstellungen wieder zuzulassen, ganz zaghaft am Anfang, sodass ich mich kaum getraut habe, diese Dinge auch laut auszusprechen, und dann immer mehr und  mehr. Und ich habe eine so schöne, erfüllte und glückliche Zukunft für mich gesehen, dass ich irgendwann nicht mehr anders konnte, als mich einfach gut zu fühlen und auch wieder Mut – ein Gefühl mit einer hohen und sehr positiven Energiefrequenz – in mein Leben zu lassen. Seitdem hat sich bereits viel in meinem Leben verändert, worüber ich sicher noch an anderer Stelle berichten werde. Eins dieser Dinge ist jedenfalls dieser Blog hier 🙂

Das könnten erste Schritte sein, um deine Energiefrequenz zu erhöhen und wieder mehr Positives auszusenden und zu empfangen. Probiere es einmal für einige Tage aus, glaube mir, du wirst sehr schnell den Unterschied bemerken und es beibehalten wollen!

Ich wünsche dir viel Freude beim Ausprobieren. Berichte gerne auch von deinen Erfahrungen oder weiteren Tipps 🙂

Alles Gute für dich,

Deine Coco