Die Kraft deiner Gedanken

„Ein Unglück kommt selten allein“ – ist dir schonmal aufgefallen, dass an diesem Sprichwort unglaublich viel Wahres dran ist? Denn wie oft hattest du schon das Gefühl, vom Pech buchstäblich verfolgt zu sein, egal was du versucht hast? Aber hast du auch schonmal versucht, durch die Kraft deiner Gedanken aus dieser negativen Spirale zu entkommen? Dieser Weg ist nämlich der einzige, der funktioniert, doch die wenigsten Menschen kennen diesen Weg und gehen ihn auch. Meist verkriechen wir uns, suhlen uns in Selbstmitleid, denken einen negativen Gedanken nach dem anderen. Und ziehen so noch mehr Negativität in unser Leben. Das liegt am universellen Gesetz der Anziehung. Du kannst es auch Karma oder Gesetz der Resonanz nennen. Wir alle sind rein physikalisch gesehen Energie und senden und empfangen ununterbrochen auf einer bestimmten Energiefrequenz und ziehen immer das an, was wir aussenden. Das bedeutet, wenn wir Negatives aussenden, empfangen wir auch Negatives. Ändern wir unsere Energiefrequenz jedoch hin zum Positiven, empfangen wir auch Positives, da sich unsere Frequenz erhöht.

Nun könnte man schlussfolgern, man müsse einfach nur einen positiven Gedanken denken und schon passiere auch etwas Positives in unserem Leben. Ganz so einfach ist es jedoch leider nicht. Wichtig ist nämlich, dass wir nicht nur positiv denken, sondern diese Gedanken in uns verinnerlicht und verankert haben, dass wir diese Gedanken auch wirklich fühlen. Wenn du dir nur positive Gedanken vorsagst, diese aber nicht fühlst, erzeugst du leider auch keine positiven Schwingungen.

Doch wie kannst du der Negativspirale nun entkommen und positive Menschen und Ereignisse in dein Leben ziehen?

1. Sei dankbar.

Um erstmal mit einem kleinen Ritual zu beginnen, setz dich doch einmal für 20 Minuten hin, nehme dir einen Zettel und einen Stift und schreibe einmal ganz intuitiv – also ohne viel darüber nachzudenken – auf, wofür du alles in diesem Moment dankbar bist. Hierzu zählen auch Dinge, die wir immer als selbstverständlich ansehen, wie das Dach über unserem Kopf oder unser Job, selbst wenn wir in diesem vielleicht gerade gar nicht zufrieden sind. Du wirst sehen, dass du selbst in der trostlosesten Situation sehr viele Dinge finden wirst, für die du dankbar sein kannst und solltest. Und dann wirst du merken, dass es nur schwer möglich ist, gleichzeitig dankbar und schlecht gelaunt zu sein. Denn wer dankbar ist, nimmt all das Schöne und Positive um sich herum war. Deine Stimmung wird sich automatisch heben und deine Gedanken werden optimistischer sein. Du sendest nun auf einer höheren Energiefrequenz. Wenn du jeden Morgen nach dem Aufwachen bereits dankbar bist, für die erholsame Nacht, dafür, dass du aufgewacht bist und für den bevorstehenden Tag, startest du bereits mit einer ganz anderen Energie in den Tag. Genauso gut kannst du den Tag damit abschließen, jeden Abend aufzuschreiben, wofür du am Tag dankbar warst und was du Positives erlebt hast.

Ich selbst schreibe jeden Abend in meinen Kalender, welche schönen Dinge am Tag passiert sind und wofür ich besonders dankbar bin. Morgens dagegen schreibe ich auf, worauf ich mich am meisten an diesem neuen Tag freue und mit welcher Intention ich in diesen Tag gehen werde. Das ist ein unglaublich schönes Ritual und hilft sehr! (Ich besitze übrigens diesen „Happiness Planner“, der wunderschön gestaltet ist.)

2. Stelle den Dramatiker in deinem Kopf ab oder drehe ihn zumindest leiser.

Natürlich gibt es in jedem Leben Momente, die tatsächlich dramatisch sind. Doch sei einmal ganz ehrlich zu dir selbst und frage dich, wie oft in deinem Leben bisher etwas wahrhaftig dramatisch war und wie oft du etwas in deinem Kopf zu einem Drama gemacht hast. Ich kann von mir selbst sagen, dass sich die meisten Dramen in meinem Leben nur in meinem Kopf abgespielt haben. Wenn du wieder einmal in eine solche Situation gerätst, tritt gedanklich aus ihr heraus und stelle dir die Frage: „Ist das hier gerade tatsächlich dramatisch oder reagiere ich einfach nur über?“ Und dann atme einige Male tief ein und aus und schenke der Situation nur noch das Maß an Aufmerksamkeit, das es verdient.

Gefühle sind bei genauerer Betrachtung ebenfalls nur Energie, die durch unseren Körper fließt. Auf verschiedene Gefühle reagiert unser Körper auch unterschiedlich. Doch im Normalfall würden die Gefühle den Körper ebenso schnell verlassen, wie sie gekommen sind. Wir selbst sind es, die diese Gefühle durch unsere Dramagedanken nähren und an ihnen festhalten. Wenn wir den Dramatiker in uns leiser drehen, werden wir automatisch weniger negative Gefühle in uns tragen und somit unsere Energiefrequenz erhöhen.

3. Traue dich, wieder groß zu träumen.

Kinder haben eine enorme Vorstellungskraft und träumen von den unglaublichsten Dingen und halten diese Träume dennoch für möglich. Warum hören wir irgendwann auf mit diesen Träumen? Weil wir von Außen gesagt bekommen, dass das unrealistisch ist, dass wir das doch sowieso nicht schaffen, dass man damit kein Geld verdienen kann, usw. Und so lassen wir es sein und fügen uns ein in die Rolle, die uns das Außen zugedacht hat. So kann man sicherlich ganz gut leben, aber ich befürchte, nur in den wenigsten Fällen wirklich glücklich und erfüllt sein.

Ich selbst habe mir viele Jahre lang praktisch verboten zu träumen. Ich habe mich überhaupt nicht getraut, mir auch nur vorzustellen, dass ich etwas anderes tun könnte, als das, was ich aktuell tue. Immer dachte ich, ich bin nicht gut genug, ich scheitere doch sowieso, dann könnte ich eventuell nicht genug Geld verdienen, usw. Dinge, die ich oft genug gehört und total verinnerlicht hatte. Doch vor einer Weile habe ich begonnen, all diese Träume, Ideen und Vorstellungen wieder zuzulassen, ganz zaghaft am Anfang, sodass ich mich kaum getraut habe, diese Dinge auch laut auszusprechen, und dann immer mehr und  mehr. Und ich habe eine so schöne, erfüllte und glückliche Zukunft für mich gesehen, dass ich irgendwann nicht mehr anders konnte, als mich einfach gut zu fühlen und auch wieder Mut – ein Gefühl mit einer hohen und sehr positiven Energiefrequenz – in mein Leben zu lassen. Seitdem hat sich bereits viel in meinem Leben verändert, worüber ich sicher noch an anderer Stelle berichten werde. Eins dieser Dinge ist jedenfalls dieser Blog hier 🙂

Das könnten erste Schritte sein, um deine Energiefrequenz zu erhöhen und wieder mehr Positives auszusenden und zu empfangen. Probiere es einmal für einige Tage aus, glaube mir, du wirst sehr schnell den Unterschied bemerken und es beibehalten wollen!

Ich wünsche dir viel Freude beim Ausprobieren. Berichte gerne auch von deinen Erfahrungen oder weiteren Tipps 🙂

Alles Gute für dich,

Deine Coco