Meine Zukunft ist grün

Nachdem Coco nun mehr über sich und ihr Studium erzählt hat, möchte ich euch etwas mehr über mich erzählen.

Meine letzten Beiträge haben sich zum Großteil um Persönlichkeitsentwicklung gedreht. Es waren immer Themen, die mich selbst interessieren und mit denen ich selber noch zu kämpfen habe – drüber zu schreiben und mich mit den Themen zu beschäftigen, hilft mir einfach am meisten. Und bestenfalls helfe ich dir damit, wenn Du es liest und es dir eine neue Perspektive eröffnet.
Neben der Persönlichkeitsentwicklung interessiere ich mich noch sehr für Spiritualität (wobei ich es sehr schwer finde, Gedanken aus diesem Bereich in Worte zu fassen) und für fernöstliche Philosophie – dazu werde ich in Zukunft noch einiges schreiben (besonders über den Buddhismus, den Taoismus und den Konfuzianismus).

Meine erste Wanderung allein in der Sächsischen Schweiz

Ein wichtiger Teil meines Lebens war schon immer die Natur. Mit meinem Vater war ich viel im Wald und nahm viel von seiner Begeisterung für die Natur mit. Er starb als ich 12 Jahre alt war und von da an konnte ich viele Jahre nicht mehr in den Wald gehen, ich verdrängte diesen Teil in mir regelrecht. Stattdessen plante ich irgendwann, Mediengestalter zu werden und im Tonstudio zu arbeiten. Mit 18 Jahren brach dann alles aus mir raus und ich konnte es wieder genießen, in der Natur zu sein. Ich liebte es, im Wald zu sein und verbrachte quasi meine gesamte Freizeit dort.
Ich hatte bereits eine Ausbildungsstelle zum Mediengestalter in Düsseldorf sicher, entschied mich zum Glück in letzter Sekunde dagegen und begann mein FÖJ im Neanderthal – die wohl beste Entscheidung meines Lebens. Dort erkannte ich, dass meine Zukunft in der Natur liegt.

Mein Weg führte im Sommer 2017 ins wunderschöne Göttingen, wo ich Forstwirtschaft studierte. Ich wollte mit ganzem Herzen Förster werden. Es hat mich wirklich aus der Bahn gekickt, als ich realisiert habe, dass ich kein Förster werden kann. Zu wichtig war mir der Naturschutz und ich habe im Studium gemerkt, dass ich absolut kein Wirtschaftstyp bin. Natürlich kann man auch als Förster etwas für den Naturschutz tun, aber es hat sich einfach nicht richtig angefühlt.
Nichts desto trotz lernte ich sehr viel über das Leben und vor allem über mich selbst in Göttingen und habe dort tolle Leute kennengelernt.          

Ich kann mir nichts anderes vorstellen, als später einen grünen Beruf auszuüben und etwas zu tun, was den Menschen und der Natur helfen kann. Als Grundlage dafür studiere ich seit letztem Jahr Landschaftsökologie in Münster, ein verdammt interessanter Studiengang, der so ziemlich alle Bereiche der Natur und Umwelt abdeckt und ein gutes Verständnis über die Welt, in der wir leben, vermittelt. Für mich wird die Natur immer voller Mystik und Magie sein, doch manchmal glaube ich, je mehr ich verstehe, umso mehr staune ich über all das, was uns umgibt.
Grundsätzlich kann ich das Studium jedem empfehlen, der einen Beruf in der Natur anstrebt. Es enthält zwar im Grundstudium viel Mathe, Chemie und Physik, aber so ziemlich jedes Studium hat im Grundstudium seine negativen Seiten. An sich überwiegen hier die guten Seiten – viele Exkursionen um Flora und Fauna besser kennen zu lernen, eine ziemlich interessante Biologie-Vorlesung sowie Grundlagen in Geologie, Tier- und Vegetationsökologie. Da ich erst im zweiten Semester bin, kann ich noch keine aussagekräftige Meinung über das gesamte Studium abgeben – ich bin aber wirklich zufrieden. Es erwarten mich noch einige trockene Sachen aber auch spannende Module wie Klimatologie oder Landschaften und Lebensräume.

Was vor uns liegt und was hinter uns liegt, ist nichts im Vergleich zu dem, was in uns liegt. Wenn wir das, was in uns liegt, nach außen in die Welt tragen, geschehen Wunder.
– Henry David Thoreau

Ich weißt nicht, wo mein Weg hinführt und wie genau er verlaufen wird, doch mein Ziel ist es, Ranger im Nationalpark zu sein.
Es ist mein Traum in der Umweltbildung den Menschen die Natur nahe zu bringen und ihre Augen für das zu öffnen, was uns jeden Tag umgibt aber so alltäglich scheint, dass es den Wert für uns verliert. Irgendwelche Forschungsberichte in Wissenschaftszeitschriften zu veröffentlichen wird uns nicht retten. Ein ausgewählter Kreis von Leuten wird über diese Forschungen diskutieren und weiterforschen, doch all das ist zu realitätsfern für mich.
Ich möchte Kindern zeigen, was Natur bedeuten kann – vor allem denen, die in der Stadt aufwachsen und wirklich nicht mehr viel mit Natur zu tun haben. Auch Erwachsene können noch viel über die Natur lernen, sei es durch Achtsamkeits- oder Sinnesübungen im Wald.
Ich denke, darin liegt die Antwort auf unsere Probleme. Auf diesem Wege können wir die Generationen nach uns wieder für die wichtigste Grundlage sensibilisieren, die wir haben. Vor allem Kinder nehmen so viel aus der Umweltbildung mit – ich habe schon häufig gesehen, wie sehr Kinder sich freuen, wenn sie merken, dass sie etwas aus dem Wald essen können. Das ist das absolute Highlight für sie.
Es gibt so viele Wege, das nötige Bewusstsein in unserer Gesellschaft zu wecken. Natürlich wollte ich weiter oben weder die Wissenschaft, noch die Forscher die dahinter stehen schlecht reden. Die Wissenschaft ist ein entscheidender Teil unseres Lebens, doch sie ist nicht alles – und kein „Alltagsmensch“ liest sich gerne wissenschaftliche Publikationen durch. Was wir brauchen, sind Menschen, die diese wichtigen Ergebnisse in Alltagssprache umformen und der breiten Masse zugänglich machen.
Autoren wie Peter Wohlleben („Das geheime Leben der Bäume“) haben sehr viele Gegner, doch letzten Endes sensibilisieren sie die Massen für unsere Umweltproblematik. Über die benutzte Sprache oder die zum Teil nicht bewiesenen Aussagen in den Büchern kann man streiten, doch das sind die Leute, die den Wandel vorantreiben und dafür sorgen, dass Menschen sich wiederum für Umweltbildung interessieren und Wildniskurse oder Exkursionen besuchen, Mitglied im NABU oder BUND werden, Müll sammeln oder einfach die Natur mehr wert schätzen. Bevor man die Autoren dieser Bücher also blind verurteilt, sollte man dankbar sein für das Bewusstsein, was sie in der Gesellschaft wecken.

In Zukunft möchte ich öfter etwas über Natur und Umwelt schreiben – vielleicht nimmst Du ja etwas davon in deinen Alltag mit und siehst die Natur mit anderen Augen.
Das ist generell meine Motivation hinter diesem Blog. Ich hoffe einfach, dass Du zur richtigen Zeit den richtigen Artikel findest und eine neue Perspektive gewinnst. Das ist mir schon selbst bei anderen Blogs passiert – ich hatte eine schwierige Zeit und habe genau zur rechten Zeit ein passendes Zitat oder eine passende Idee gelesen, die alles verändert hat und mich wieder hochgebracht hat.
Mit etwas Glück schaffen Coco und Ich das auch bei dir.
Genauso geht es mir auch mit der Umweltbildung – wenn ein kleines Kind fasziniert ist von dem, was ich ihm später zeigen kann, war das ganze Studium, all das was ich bisher gelernt habe, nicht umsonst. Das ist mittlerweile meine Vorstellung von einer Berufung, die mich glücklich macht.

An der Stelle wüsste ich gern, was Dich interessiert. Gibt es Themen, die Du gerne bei uns sehen würdest? Wir sind immer offen für Ideen.

Vielen Dank fürs Lesen!

Dein Chris

Warum uns Loslassen so glücklich macht

Einst wanderten zwei Mönche durch die Berge. Auf dem Weg zum Kloster begegneten sie einer jungen Frau, die den Fluss nicht überqueren konnte, ohne ihre Kleider nass zu machen. Der Ältere der beiden Mönche hob sie auf die Schultern, trug sie hinüber und setzte sie ab. Schweigend wanderten die beiden Mönche weiter, bis der Jüngere seine Wut nicht mehr verbergen konnte. „Wie konntest du der Frau helfen, wo du doch weißt, dass uns der Kontakt zu Frauen streng verboten ist. Das war falsch von dir.“
Der ältere Mönch erwiderte ruhig: „Ich habe die Frau am Flussufer abgesetzt. Warum trägst du sie immer noch?“ (Buddhistische Anekdote)

Vielleicht fallen dir bei dieser Geschichte spontan Situationen aus deinem eigenen Leben ein, in denen du der junge Mönch warst oder jemanden kanntest, der sich so verhalten hat. Loslassen fällt vielen Menschen schwer und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es nicht immer einfach ist. Es gibt so viel in unserem Leben, an dem wir haften, was wir nicht loslassen wollen oder können – wir klammern uns an unseren Partner, unsere Freunde, an den neuen Wagen, an unsere Träume und Vorstellungen und vor allem klammern wir uns an uns selbst, an unsere Gedanken und Gefühle.

Warum Loslassen so schwer ist

Wir bauen uns über Jahre hinweg ein eigenes Leben auf. Besitz wird angehäuft, Glaubenssätze werden übernommen – am Ende identifizieren wir uns über all die Sachen, die wir in unser Leben holen. Wir entwickeln eine Idee unserer Persönlichkeit, die nicht mehr als ein bloßes Konstrukt ist – unser Ego. Unser Umfeld zwängt uns in Rollen und wir sind gezwungen, zu schauspielern.
Ich sah mich immer als Klassenclown und irgendwann sahen auch die anderen mich so – auch, als ich schon längst keiner mehr sein wollte. Aber trotzdem zwang ich mich, immer dann einen dummen Spruch zu bringen, wenn die anderen einen dummen Spruch erwarteten – schließlich war das meine Aufgabe.
Die Angst überkommt uns, wenn wir daran denken, dieses Ich loszulassen. All die Statussymbole loszulassen, die uns definieren und unserem Umfeld zeigen, wer wir eigentlich sind. Genauso haften wir unseren Gedanken und Gefühlen an, die wir immer wieder so ernst nehmen, dass wir denken, wir seien unsere Gedanken und Gefühle. Doch wenn wir sie loslassen – wer oder was sind wir dann?

Wenn ich loslasse, was ich bin, werde ich, was ich sein könnte. Wenn ich loslasse, was ich habe, bekomme ich, was ich brauche. (Lao Tse)

Unser „Ich“ und „mein“ loszulassen, fühlt sich erst mal an, als würden wir unsere Identität verlieren. Doch das einzige, was wir verlieren, ist eine Illusion; ein Trugbild. Vielmehr gewinnen wir dadurch, dass wir den Filter des Ichs ablegen und die Welt ohne all diese Vorbehalte sehen dürfen. Schau dich mal um – vielleicht sitzt du gerade daheim und siehst all die Sachen die dir gehören. Sind da welche bei, von denen du denkst, dass sie dich in irgendeiner Art und Weise definieren? Kommt Angst in dir hoch, wenn du dir vorstellst, dass diese Gegenstände nun weg wären?
So geht es mir zumindest, wenn ich mir meine Gitarren ansehe. Ich definiere mich schon in gewisser Hinsicht über sie und sie machen mich glücklich.

Wer wäre ich nun, wenn die Gitarren geklaut werden oder verbrennen? Ich wäre immer noch ich.
Klar, ich wäre traurig und sie würden mir fehlen. Aber im Grunde genommen ändert sich nichts. Und das ist das Band zwischen dem Ego und dem Loslassen und warum sich beides nicht vereinen lässt – mein Ego ist abhängig von den Gitarren und „stirbt“, wenn sie nicht mehr Teil meines Lebens sind. Ich mache mein Glück davon abhängig, diese Gitarren in meinem Leben zu haben. Und diese Abhängigkeit zu erkennen, das ist das Wichtige.
Die Gitarre kannst du durch alles ersetzen, was für dich diesen Platz einnimmt. Hobbygegenstände sind super dafür, aber auch Statussymbole, Glücksbringer oder Erbgegenstände. Dir bewusst zu werden, dass du dein Glück oder Wohlbefinden von diesen Dingen abhängig machst, nimmt den Gegenständen bereits die Macht. Ich fordere keineswegs dazu auf, diese Sachen wegzuschmeißen um sich frei zu machen –das ist nicht des Rätsels Lösung. Es ist schön, wenn diese Sachen dich glücklich machen. Aber dein Leben ist nicht vorbei, wenn sie verloren gehen. Und das könnte immer passieren – sei es durch Einbruch oder Wohnungsbrand. Spätestens im Moment des Todes bringen dir diese Gegenstände gar nichts mehr.

Also: Bewusstsein ist alles. Du bist mehr als die Gegenstände, über die dein Ego sich definieren möchte – lass einfach los.

Wie lasse ich wirklich los?
In den tiefsten, schmerzhaftesten Krisen wurde mir dauernd geraten, doch einfach loszulassen. Manchmal packte mich die Wut, so einen realitätsfremden Ratschlag zu bekommen, während ich in den schlimmsten Situationen gefangen war.
Tja, letztendlich war das Loslassen doch immer das Wichtigste in all meinen Krisen. Doch während man so mit sich selbst und seinen Gefühlen kämpft, ist „einfach loslassen“ ganz und gar nicht mehr einfach – aber möglich!

Woran klammerst du dich?
Es ist wichtig, dir zu aller erst bewusst zu werden, woran du dich eigentlich klammerst. Was hält dich zurück im Leben? Und wieso?
Was könnten Vor- und Nachteile deines Loslassens sein? Was kannst du gewinnen?

Lerne, das Leben anzunehmen wie es ist
Loslassen ist ein Synonym für Annehmen. Jede einzelne Situation im Leben anzunehmen ist schwer, doch mit jeder Situation, die du annimmst und akzeptierst, wächst du – und verstehst, dass das Leben nun einmal eigene Geschichten schreibt. Indem du bewusst darauf verzichtest, an deinen Träumen und Vorstellungen des „perfekten Lebens“ zu klammern, lässt du los und gewinnst Gelassenheit und Lebensfreude zurück – einfach, weil du bereit bist, das Leben so zu nehmen, wie es kommt. Das soll nicht bedeuten, dass du aufhören sollst, deinen Lebensträumen zu folgen – manchmal gelangst du aber an einen Punkt, an dem du dir eingestehen solltest, dass es vorbei ist.

Beschäftige dich mit Minimalismus

Ich finde den Minimalismus als Lifestyle unheimlich interessant, denn man lernt unfassbar viel über sich selbst und das Leben im Allgemeinen dabei. Zwar bezieht er sich eher auf materielle Sachen, doch auch da spielen unsere Gefühle und Identifikationen mit den Dingen ja eine große Rolle. Bewusst zu entscheiden, was ich wirklich zum Leben brauche, ist ein spannender Prozess und führt bei mir immer wieder dazu, dass ich mit voller Freude ausmiste und die Sachen, die ich behalte, umso mehr zu schätzen weiß.
Eine gute Methode, um zu lernen, was man wirklich benötigt und zu sehen, warum man eigentlich an gewissen Dingen haftet.

Suche immer das Positive
Wenn es um vergangene Situationen oder Schicksalsschläge geht, hilft es enorm, das Positive im Geschehenen zu suchen. Manchmal dauert es lange, bis wir etwas finden – aber ich verspreche dir, es gibt etwas Positives! Schicksalsschläge stärken uns zum Beispiel oft oder lassen uns erkennen, wie wertvoll das Leben und die Menschen um uns herum sind – das erkannt zu haben sehe ich als äußerst positiv an.

Sei dankbar!

Dankbarkeit in deinen Alltag zu integrieren, ist das Beste was du machen kannst. Es gibt so viele Gelegenheiten im Alltag, in denen du dankbar sein kannst und je mehr du dich darauf konzentrierst, desto empfänglicher wirst du dafür. Loszulassen fällt deutlich einfacher, wenn man dankbar ist – denn dadurch nimmst du das Leben automatisch so an, wie es ist und machst dir bewusst, für wie viel im Leben man sich eigentlich freuen kann. Vielleicht helfen dir meine Denkanstöße, ein bisschen mehr loszulassen – vielleicht kennst du aber selbst ein paar gute Taktiken dafür, die anderen Menschen weiterhelfen können. Teil sie gerne mit uns!

Dein Chris

Teil 2 – Modul 1 „Anerkennen, was ist“

Wow, die erste Woche der RUSU ist für mich vorbei. Was für ein Wahnsinnsstart!

Das Motto dieser ersten Woche war „Anerkennen, was ist“.

Laura führte uns an jedem Tag durch unterschiedliche Meditationen an die Übungen im Workbook heran. Bis auf einmal konnte ich mich auf alle Meditationen super gut einlassen und habe teilweise unglaubliche Bilder gesehen, die mich selbst überrascht haben. Der Aufbau der Coachingsession ist ansonsten sehr ritualisiert, was unglaublich gut ist, denn man fängt bereits nach wenigen Tagen an, diese Rituale für sich zu übernehmen.

Das Workbook ist wirklich sehr schön aufgemacht. Für jeden Tag gibt es eine Seite, auf der man u.a. seine Intention für den Tag, ein Erfolgserlebnis und einen Schritt, den man heute gehen wird, um seinen Zielen näher zu kommen, eintragen kann.

Diese Woche ging es nun auch mit den richtigen Übungen los, die man im Anschluss an die jeweilige Session machen sollte. Für die Bearbeitung der Übungen sollte man definitiv Zeit einplanen – bei mir dauerte es bisher meist 45 – 60 Minuten.

Am Mittwochmorgen war es mir leider aufgrund von Zeitmangel nicht möglich, mir die komplette Coachingsession anzusehen, daher machte ich nur die Meditation und holte die Coachingsession am Samstag in aller Ruhe nach. Zum Glück ist das ja kein Problem. An den anderen Tagen hat es morgens vor der Arbeit prima funktioniert. Unglaublich fand ich Tag 4 – „Finde deine Lebensvision“. Die Meditation, die Laura mit uns machte, war wirklich der Wahnsinn. Ich konnte mich sehr gut darauf einlassen und was ich sah, als ich mir mein zukünftiges Ich in einem und in drei Jahren vorstellte, hat mich wirklich überrascht, denn damit hätte ich selbst niemals gerechnet – das war mir vorher noch gar nicht in den Sinn gekommen. Aber scheinbar war es doch in meinem Unterbewusstsein… Das ist es wohl, was Laura meint, wenn sie sagt: „Alle Antworten sind bereits in euch.“ Und es fühlte sich stimmig und richtig an!

Schön war es auch, mal unabhängig vom Ego, das einem immer wieder sagen will, was geht und was nicht geht, seine fünf wirklichen Herzenswünsche aufzuschreiben, um dann festzustellen, dass eigentlich alle fünf gar nicht so unrealistisch sind, wie das Ego einem zuvor einreden wollte. Tolles Gefühl!

Diese erste Woche war wirklich schön, meine Stimmung war definitiv auf einem anderen Level als zuvor und ich habe es geschafft, immer wieder an meine Intention für den Tag zu denken und auch danach zu handeln. Ein Bild, dass Laura uns mitgegeben hat und das ich unglaublich schön und bestärkend finde, ist: Sei in Vorfreude! Lebe jetzt schon in Vorfreude, auf das, was kommen wird, auf dein Ziel, dass du erreichen wirst. So hebst du sofort und dauerhaft deine Energiefrequenz auf ein höheres Level und ziehst somit genau die positiven Dinge an, die du dir im Leben wünschst. Und genau das ist es worum es geht, bei der RUSU und im gesamten Leben. Ich fand diese Vorstellung einfach so schön und konnte das für mich bisher umsetzen. Irgendwas wird passieren, das ist sicher, und jeden Tag gehe ich kleine Schritte in die richtige Richtung und darauf freue ich mich einfach schon jetzt!